News! Heute lässt man die Katze aus dem Sack: Gewaltiger Umsatzsprung 2019 erwartet!

Der Chart zeigt deutlich, dass dieses Unternehmen sich schon im Fokus der Anleger befindet. Durch die heute veröffentlichte News sollte sich dieser Zustand noch drastisch verstärken.

Ich erwarte eine Initialzündung, welche die Aktie vom etablierten 0,80 CAD-Level auf ein neues Allzeithoch bewegt.

War vom September bis Dezember die 0,80 CAD-Marke eher die Obergrenze, ist sie nun die Untergrenze und eine charttechnisch gut abgesicherte Basis.

Premier Health Group Inc.

DEUTSCHLAND: A2H8WE, KANADA: CSE: PHGI

+++BREAKING NEWS +++

Premier Health veröffentlicht ein Unternehmens-Update

In der kurzen Zeit, seitdem das Unternehmen an der Börse ist, hat man gewaltige Schritte gemacht, aber das sollte erst der Anfang sein. Die soeben veröffentlichte News ist für mich immens wichtig, denn sie gibt genauen Aufschluss darüber, was man schon erreicht hat und – noch viel wichtiger für die Anleger – was jetzt unmittelbar ins Haus steht.

Eines kann ich jetzt schon vorwegnehmen: Im Jahr 2019 sollten wir einen gewaltigen Umsatzanstieg erleben, der zum einen aus einem rapiden Wachstum des bestehenden Geschäftes, und zum anderen aus der klugen Übernahmestrategie resultiert.

Unter Bezugnahme der Wachstumsraten der letzten Jahre (+30% pro Jahr) und der Annahme des baldigen Vollzugs der Apothekenübernahme kann man auf einen Jahresumsatz von fast 20 Mio. CAD spekulieren. Dies würde aktuell ein KUV von 2,4 bedeuten.

Bestehendes Geschäft

Premier Health hat erfolgreich Cloud Practice Inc. erworben, ein Unternehmen im Gesundheitswesen, das Cloud-basierte Softwareanwendungen für medizinische Patientenakten in ganz Kanada anbietet. Mit dieser Akquisition verfügt Premier nun über ein kollektives Ökosystem von über 3.000.000 aktiven Patienten und 287 Primärkliniken. Darüber hinaus verzeichnete Cloud Practice in den letzten 3 Jahren ein Umsatzwachstum von über 30% gegenüber dem Vorjahr.

Nahe Zukunft

Premier Health ist im Begriff, zwei in Betrieb befindliche Apotheken im Metro Vancouver mit einem Gesamtumsatz von rund 6 Millionen CAD abzuschließen.

Um das Wachstum von Premier Health in Übersee zu fördern, kündigte das Unternehmen vor kurzem eine Partnerschaft mit einem großen Online-Gesundheitsunternehmen in China, 360 Health, an. Die Muttergesellschaft, 360 Security Technology, ist ein führendes Online-Service-Unternehmen in China mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 20 Milliarden US-Dollar.

China ist der größte Markt für Telemedizin und hat mit der Einführung eines Familienmodell für die Primärversorgung begonnen.

Quelle: Premier Health News 14.2.2019

Cannabis-Sektor

Premier Health hat den Sektor der Cannabis-Kliniken betreten. Derzeit besteht eine kritische Lücke zwischen dem Bedarf des Patienten an medizinischem Cannabis und dem Komfort und Wissen des Arztes, um Cannabis zu verschreiben. Premier wird versuchen, diese Lücke zu schließen, indem man mit Fachexperten zusammenarbeitet, um die Ausbildung der Patienten und Mitarbeiter im Gesundheitswesen zu erleichtern.

Darüber hinaus arbeitet Premier Health derzeit an einem Modell, um einen Entscheidungsprozess in der hauseigenen Software “Juno EMR” festzulegen. Durch die Verwendung eines Softwaretools muss der Arzt lediglich Patienten mit Erkrankungen identifizieren, die eine Berücksichtigung von medizinischem Cannabis rechtfertigen könnten. Die integrierte Technologie wird die Patientendaten analysieren und eine umfassende Empfehlung zu medizinischer Cannabisqualifizierung, -dosierung und -verordnung ausgeben.

Telemedizin

Das Managementteam von Premier Health arbeitet eng mit dem Entwicklungsteam von Cloud Practice zusammen, um ein integriertes Patientenportal aufzubauen, das eine Telemedizinkomponente enthält. Eine Betaversion der App wird Ende des zweiten Quartals verfügbar sein.

The Big Picture

“Das Gesundheitssystem ist kaputt” steht auf der Webseite dieses kanadischen Unternehmens zu lesen. Ich möchte es nicht so drastisch ausdrücken, aber gleichzeitig bin ich der Überzeugung, dass es Reformbedarf gibt. Reformen, die tiefgreifend sind und die Serviceleistungen der Versicherer verbilligen, was dann zu einer besseren Qualität der medizinischen Versorgung führt. Billiger und dennoch besser? Kann man dies unter einen Hut bringen? Ja, es geht!

Eine kanadische Studie besagt, dass fast 40% aller Patienten, die eine Notaufnahme in einem Krankenhaus aufsuchen, das nicht tun würden, wenn sie einen besseren Zugang zu einer Erstberatung hätten.

Gesundheit ist das höchste Gut und deshalb ist es auch nur verständlich, wenn man nervös wird, wenn das Kind, der Lebenspartner, die Eltern oder man selbst verunfallt oder erkrankt. Man sucht medizinischen Rat und wenn der Hausarzt nicht greifbar ist, dann bleibt nur noch ein Weg: der ins Krankenhaus.

Auch ich habe von Krankenschwestern erfahren, dass die Hälfte aller Besuche einer Notfallambulanz vermeidbar wären, wenn ein Arzt vorab ein Urteil abgeben könnte. Das erklärt auch die oft überlasteten “Emergency-Abteilungen” in den Spitälern am Wochenende – von den immensen Kosten, die diese “Fehlbesuche” verursachen, ganz zu schweigen!

Lösung Telemedizin

Der Vorteil ist klar. Ein einziger diensthabender Arzt kann von seinem Schreibtisch/Tablet/Smartphone aus eine riesige Menge an Erstberatungsgesprächen führen. Und ja, es funktioniert sehr gut! 100.000 Patienten groß ist die Kundschaft von HealthVue, einer 100%igen Tochtergesellschaft von Premier Health Clinics, die schon in den Genuss der Telemedizin-Möglichkeit kommen.

Vorteile für den Patienten:

  • Den Arzt via Smartphone/Tablet/PC von überall in der Welt zu sprechen/sehen.
  • Terminvereinbarung direkt über die Software.
  • Einen Überblick über Ihre medizinischen Aufzeichnungen (Blutdruck, Blutzucker…) zu behalten.
  • Mit Mitarbeiter der Klinken zu sprechen.
  • Mit dem Apotheker zu sprechen.
  • Wiederholte Wiederbestellung von Medikamenten abzuwickeln.
  • Ihre medizinischen Aufzeichnungen direkt an den Arzt senden.

Im Umkehrschluss gelten diese Vorteile auch für den Arzt!

Zusätzlicher Kanada-Kick

Für den Mitteleuropäer eigentlich gar nicht vorstellbar, aber in Kanada nicht selten – der nächste Arzt ist Stunden entfernt. Wie einige von Ihnen durch mein Coverage von Drone Delivery Canada schon wissen, gibt es in Kanada 1.000 abgelegene Siedlungen, die nur sehr schwer zu erreichen sind – was würde hier näher liegen, als Telemedizin (solange es Internetanbindung gibt)? Plagt mich ein neues Zipperlein, brauche ich nicht zuerst eine Sunde mit dem Schneemobil fahren, dass mir der Arzt eine geeignete Salbe verschreiben kann (die dann möglicherweise mit der Drohne von DDC geliefert wird).

Akira, Maple, Dialogue, eCare, GOeVisit und Wello sind Firmen, die ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgen wie HealthVue/Premier Health Group und sie sind erfolgreich, aber keiner von ihnen hat eine Börsennotierung, die Premier Health Group schon!

Cannabis-Kick

mit den letzten veröffentlichten News wird klar, dass dieses Unternehmen die Vorteile eines vorhandenen, riesigen Patientenpools mit der Telemedizinbranche und mit den Wachstumsmöglichkeiten der Cannabisbranche kombinieren kann.

Der “Streetwise Report” und schreibt über Premier Health Group:

Eine Firma in Kanada führt einen Paradigmenwechsel in der Gesundheitsversorgung in Kanada, und potentiell auch überall sonst, herbei indem sie Technologie und künstliche Intelligenz integriert.

Weltweite Expansion

Kein Startup

HealthVue ist kein Startup mehr, sondern ein über Jahre gewachsenes Unternehmen. CEO Dr. Essam Hamza, Absolvent der Universität in Alberta, gründete bereits im Jahr 2005, unter wesentlich schwierigeren Begleitumständen das Unternehmen, das jetzt mit vier Kliniken überc100.000 Patienten betreut. COO Kanchan Tindal verließ einen gut dotierten Job bei der Scotia Bank, um Teil der HealthVue Familie zu werden.

Vorteile für die Versicherer, Patienten und Ärzte

Kosten und Zeitaufwand sind die Stichworte, die hier vordergründig natürlich zählen. Würden die eingangs angesprochenen 40% nicht mehr die Notfallambulanzen verstopfen, weil sie durch einen einfachen Chat mit einem Arzt eine Erstversorgung und ein Medikament erhalten, dann würde dies entweder Personal im “Emergency Room”-Bereich sparen  und/oder gleichzeitig die Qualität der medizinischen Versorgung erhöhen, da man nicht nur schnell durchgeschleust wird, weil noch zig Patienten warten.

Oder stellen Sie sich vor, Sie müssen zur Hauptgrippezeit wegen einer Magenverstimmung zum Arzt – Sie können sich fast sicher sein, dass Sie danach die Grippe auch haben

Fazit:

Wenn Sie auf den Chart dieser Aktie schauen, können Sie unschwer erkennen, dass die Anleger diese Aktie mehr als nur toll finden. Ich kann die Begeisterung nachempfinden, denn hier geht es NICHT um ein Startup mit einem tollen Plan, sondern um ein 13 Jahre altes Unternehmen, das nun schneller expandieren möchte und darum vor wenigen Wochen durch eine Fusion mit der Premier Health Group den Börsengang gesucht hat. Im Zuge dessen hat man eine 3,55 Mio. Dollar-Finanzierung (CDN) durchgeführt.

Zum Spekulieren gibt es viel. Neue Kliniken, wachsende Patientenzahl, Kooperationen…

Premier Health ist nicht der einzige Hecht im Karpfenteich, das will ich Ihnen auch gar nicht weiß machen. Die Konkurrenz ist da, aber im Zuge einer Konsolidierung des gesamten Sektors sollte Premier Health ganz oben auf der Kaufliste der Konkurrenz stehen, speziell, wenn sie es schafft, ihr System im Ausland zu etablieren ODER so schnell wächst, dass man selbst zum “Top Dog” wird und auf Einkaufstour geht!