News des Tages! Mit dieser Meldung wird die Rallye noch verstärkt!

Sowohl kurz- als auch langfristig sprechen die Signale eine deutliche Sprache. Der eingeschlagene Weg der Aktienkursentwicklung sollte heute durch die soeben veröffentlichte Nachricht noch verstärkt werden, sodass ein Übersteigen des Allzeithoches nur noch eine Formalität zu sein scheint.

Ausbruch aus dem Seitwärtstrend und Strong Buy Rating

Unverkennbar ist die Ausbruchstendenz des Kurses der Aktie aus dem Seitwärtstrend. 12 von 13 charttechnischen Indikatoren sagen “BUY”, was kombiniert ein “STRONG BUY” ergibt.

Viele Investmentbanken, wie zum Beispiel auch Goldman Sachs, sehen in der Telemedizin das nächste große “Ding” und investieren. Dieses Unternehmen, das heute eine wegweisende News veröffentlicht hat, geht noch einen Schritt weiter…

Premier denkt aber in weit größeren Dimensionen und ist “drauf und dran”, den Telemedizinbereich mit dem CannabisSektor zu verbinden. 

Premier Health Group Inc.

DEUTSCHLAND: A2H8WE, KANADA: CSE: PHGI

Auch die Premer Health Group (WKN: A2H8WE) ist im Telemedizinsektor tätig, ist aber von einem Startup, welches außer einen guten Plan wenig vorzuweisen hat, weit entfernt. Durch die 10 eigenen Health Care-Kliniken und durch die Health Care-Softwarelösung für die Leistungsabrechnung kann man jetzt schon auf über 3 Mio. “Kunden” zählen. In Kürze soll die Telemedizinanwendung für diesen Kundenkreis der Öffentlichkeit präsentiert werden. Und ob Sie es glauben oder nicht – ein chinesischer Software-Gigant will dieses Unternehmen als Partner haben. 

Breaking News

Premier Health Announces Launch of Tech Enabled Mental Health Initiative

Nach Ansicht der WHO sind mentale Beschwerden ein dringendes Problem und bleiben oft unbehandelt, was sich auf auf den physischen Gesundheitszustand auswirkt.

Bezugnehmend auf den kanadischen Markt, wo Premier Health tätig ist, wird geschätzt, dass 20% der Bevölkerung unter mentalen Problemen leiden. Aufgrund des Mangels an Konsultationsmöglichkeiten bleiben diese oft unbehandelt.

Premier Health will in seine Telemedizin Anwendung nun auch die Möglichkeit der Psychologischen Beratung und Behandlung implementieren, was laut CEO Dr. Essam Hamsi, der aus praktischer Erfahrung spricht, speziell bei Jüngeren Patienten ankommen wird.

Damit man diesen Service anbieten kann stehen Dr. Tahmeena Ali und Dr. Robert McKenzie bereit um im speziellen einen Personenkreis in abgelegenen, bislang unversorgten Gebieten Kanadas zu erreichen.

News Fazit

Die Idee finde ich wirklich genial und zugleich eine positive Initiative um einen Personenkreis zu erreichen, der bislang durch logistische oder geographische Voraussetzungen unterversorgt war.

Premier Health stellt hiermit unter Beweis, dass man einen großen Plan verfolgt, der keinesfalls auf Zufall beruht sondern ein großes Bild verfolgt, das eine Rundumversorgung bieten wird. Von der traditionellen Medizin über die Cannabis Beratung bis hin zur psychologischen Betreuung – basierend auf den Einsatz von Kliniken und Telemedizin.

Wird der Kurs der Aktie ob dieser Meldung heute explodieren? Eher nicht aber ein ansteigen des Kurses über die 1 Dollar marke ist durchaus vorstellbar, was aber die technischen Kaufsignale, die schon vorhanden sind weiter verstärken müssten.

Speziell bestehende Aktionäre sollten von dieser Meldung heute angetan sein und die Aktie nachkaufen, da gerade “Mental Health” ein großes ‘Thema in Kanada ist. Premier Trudeau unterstützt Initiativen die sich mit diesem Thema befassen.

Die Cannabis Anleger werden auch aufmerksam

Healthcare Aktie für 2019 hat Wurzeln im Cannabis und riesiges Potential für frühe Investoren….
…so titelt MarijuanaStocks.com über Premier Health und der Artikel hat der Aktie Umsatzrekord an der Heimatbörse beschert!

Quelle: MarijuanaStoks.com

Aufgrund dieser spektakulärer Aussichten wundert es einem nicht, dass über 41 Millionen der gesamt 63 Millionen Aktien immer noch bei Insidern liegen.

65% Insiderbesitz – dies werden sie kaum bei einer anderen Aktie finden.

Quelle: Offenlegung SEDI

Was kann man in Kürze erwarten?

Premier Health veröffentlicht ein Unternehmens-Update

In der kurzen Zeit, seitdem das Unternehmen an der Börse ist, hat man gewaltige Schritte gemacht, aber das sollte erst der Anfang sein. Die soeben veröffentlichte News ist für mich immens wichtig, denn sie gibt genauen Aufschluss darüber, was man schon erreicht hat und – noch viel wichtiger für die Anleger – was jetzt unmittelbar ins Haus steht.

Eines kann ich jetzt schon vorwegnehmen: Im Jahr 2019 sollten wir einen gewaltigen Umsatzanstieg erleben, der zum einen aus einem rapiden Wachstum des bestehenden Geschäftes, und zum anderen aus der klugen Übernahmestrategie resultiert.

Unter Bezugnahme der Wachstumsraten der letzten Jahre (+30% pro Jahr) und der Annahme des baldigen Vollzugs der Apothekenübernahme kann man auf einen Jahresumsatz von fast 20 Mio. CAD spekulieren. Dies würde aktuell ein KUV von 2,4 bedeuten.

Bestehendes Geschäft

Premier Health hat erfolgreich Cloud Practice Inc. erworben, ein Unternehmen im Gesundheitswesen, das Cloud-basierte Softwareanwendungen für medizinische Patientenakten in ganz Kanada anbietet. Mit dieser Akquisition verfügt Premier nun über ein kollektives Ökosystem von über 3.000.000 aktiven Patienten und 287 Primärkliniken. Darüber hinaus verzeichnete Cloud Practice in den letzten 3 Jahren ein Umsatzwachstum von über 30% gegenüber dem Vorjahr.

Nahe Zukunft

Premier Health ist im Begriff, zwei in Betrieb befindliche Apotheken im Metro Vancouver mit einem Gesamtumsatz von rund 6 Millionen CAD abzuschließen.

Um das Wachstum von Premier Health in Übersee zu fördern, kündigte das Unternehmen vor kurzem eine Partnerschaft mit einem großen Online-Gesundheitsunternehmen in China, 360 Health, an. Die Muttergesellschaft, 360 Security Technology, ist ein führendes Online-Service-Unternehmen in China mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 20 Milliarden US-Dollar.

China ist der größte Markt für Telemedizin und hat mit der Einführung eines Familienmodell für die Primärversorgung begonnen.

Quelle: Premier Health News 14.2.2019

Cannabis-Sektor

Premier Health hat den Sektor der Cannabis-Kliniken betreten. Derzeit besteht eine kritische Lücke zwischen dem Bedarf des Patienten an medizinischem Cannabis und dem Komfort und Wissen des Arztes, um Cannabis zu verschreiben. Premier wird versuchen, diese Lücke zu schließen, indem man mit Fachexperten zusammenarbeitet, um die Ausbildung der Patienten und Mitarbeiter im Gesundheitswesen zu erleichtern.

Darüber hinaus arbeitet Premier Health derzeit an einem Modell, um einen Entscheidungsprozess in der hauseigenen Software “Juno EMR” festzulegen. Durch die Verwendung eines Softwaretools muss der Arzt lediglich Patienten mit Erkrankungen identifizieren, die eine Berücksichtigung von medizinischem Cannabis rechtfertigen könnten. Die integrierte Technologie wird die Patientendaten analysieren und eine umfassende Empfehlung zu medizinischer Cannabisqualifizierung, -dosierung und -verordnung ausgeben.

Telemedizin

Das Managementteam von Premier Health arbeitet eng mit dem Entwicklungsteam von Cloud Practice zusammen, um ein integriertes Patientenportal aufzubauen, das eine Telemedizinkomponente enthält. Eine Betaversion der App wird Ende des zweiten Quartals verfügbar sein.

The Big Picture

“Das Gesundheitssystem ist kaputt” steht auf der Webseite dieses kanadischen Unternehmens zu lesen. Ich möchte es nicht so drastisch ausdrücken, aber gleichzeitig bin ich der Überzeugung, dass es Reformbedarf gibt. Reformen, die tiefgreifend sind und die Serviceleistungen der Versicherer verbilligen, was dann zu einer besseren Qualität der medizinischen Versorgung führt. Billiger und dennoch besser? Kann man dies unter einen Hut bringen? Ja, es geht!

Eine kanadische Studie besagt, dass fast 40% aller Patienten, die eine Notaufnahme in einem Krankenhaus aufsuchen, das nicht tun würden, wenn sie einen besseren Zugang zu einer Erstberatung hätten.

Gesundheit ist das höchste Gut und deshalb ist es auch nur verständlich, wenn man nervös wird, wenn das Kind, der Lebenspartner, die Eltern oder man selbst verunfallt oder erkrankt. Man sucht medizinischen Rat und wenn der Hausarzt nicht greifbar ist, dann bleibt nur noch ein Weg: der ins Krankenhaus.

Auch ich habe von Krankenschwestern erfahren, dass die Hälfte aller Besuche einer Notfallambulanz vermeidbar wären, wenn ein Arzt vorab ein Urteil abgeben könnte. Das erklärt auch die oft überlasteten “Emergency-Abteilungen” in den Spitälern am Wochenende – von den immensen Kosten, die diese “Fehlbesuche” verursachen, ganz zu schweigen!

Lösung Telemedizin

Der Vorteil ist klar. Ein einziger diensthabender Arzt kann von seinem Schreibtisch/Tablet/Smartphone aus eine riesige Menge an Erstberatungsgesprächen führen. Und ja, es funktioniert sehr gut! 100.000 Patienten groß ist die Kundschaft von HealthVue, einer 100%igen Tochtergesellschaft von Premier Health Clinics, die schon in den Genuss der Telemedizin-Möglichkeit kommen.

Vorteile für den Patienten:

  • Den Arzt via Smartphone/Tablet/PC von überall in der Welt zu sprechen/sehen.
  • Terminvereinbarung direkt über die Software.
  • Einen Überblick über Ihre medizinischen Aufzeichnungen (Blutdruck, Blutzucker…) zu behalten.
  • Mit Mitarbeiter der Klinken zu sprechen.
  • Mit dem Apotheker zu sprechen.
  • Wiederholte Wiederbestellung von Medikamenten abzuwickeln.
  • Ihre medizinischen Aufzeichnungen direkt an den Arzt senden.

Im Umkehrschluss gelten diese Vorteile auch für den Arzt!

Zusätzlicher Kanada-Kick

Für den Mitteleuropäer eigentlich gar nicht vorstellbar, aber in Kanada nicht selten – der nächste Arzt ist Stunden entfernt. Wie einige von Ihnen durch mein Coverage von Drone Delivery Canada schon wissen, gibt es in Kanada 1.000 abgelegene Siedlungen, die nur sehr schwer zu erreichen sind – was würde hier näher liegen, als Telemedizin (solange es Internetanbindung gibt)? Plagt mich ein neues Zipperlein, brauche ich nicht zuerst eine Sunde mit dem Schneemobil fahren, dass mir der Arzt eine geeignete Salbe verschreiben kann (die dann möglicherweise mit der Drohne von DDC geliefert wird).

Zusätzlicher Cannabis-Kick

mit den letzten veröffentlichten News wird klar, dass dieses Unternehmen die Vorteile eines vorhandenen, riesigen Patientenpools mit der Telemedizinbranche und mit den Wachstumsmöglichkeiten der Cannabisbranche kombinieren kann.

Kein Startup

HealthVue ist kein Startup mehr, sondern ein über Jahre gewachsenes Unternehmen. CEO Dr. Essam Hamza, Absolvent der Universität in Alberta, gründete bereits im Jahr 2005, unter wesentlich schwierigeren Begleitumständen das Unternehmen, das jetzt mit vier Kliniken überc100.000 Patienten betreut. COO Kanchan Tindal verließ einen gut dotierten Job bei der Scotia Bank, um Teil der HealthVue Familie zu werden.

Vorteile für die Versicherer, Patienten und Ärzte

Kosten und Zeitaufwand sind die Stichworte, die hier vordergründig natürlich zählen. Würden die eingangs angesprochenen 40% nicht mehr die Notfallambulanzen verstopfen, weil sie durch einen einfachen Chat mit einem Arzt eine Erstversorgung und ein Medikament erhalten, dann würde dies entweder Personal im “Emergency Room”-Bereich sparen  und/oder gleichzeitig die Qualität der medizinischen Versorgung erhöhen, da man nicht nur schnell durchgeschleust wird, weil noch zig Patienten warten.

Oder stellen Sie sich vor, Sie müssen zur Hauptgrippezeit wegen einer Magenverstimmung zum Arzt – Sie können sich fast sicher sein, dass Sie danach die Grippe auch haben

Fazit:

Wenn Sie auf den Chart dieser Aktie schauen, können Sie unschwer erkennen, dass die Anleger diese Aktie mehr als nur toll finden. Ich kann die Begeisterung nachempfinden, denn hier geht es NICHT um ein Startup mit einem tollen Plan, sondern um ein 13 Jahre altes Unternehmen, das nun schneller expandieren möchte und darum vor wenigen Wochen durch eine Fusion mit der Premier Health Group den Börsengang gesucht hat. Im Zuge dessen hat man eine 3,55 Mio. Dollar-Finanzierung (CDN) durchgeführt.

Zum Spekulieren gibt es viel. Neue Kliniken, wachsende Patientenzahl, Kooperationen…

Premier Health ist nicht der einzige Hecht im Karpfenteich, das will ich Ihnen auch gar nicht weiß machen. Die Konkurrenz ist da, aber im Zuge einer Konsolidierung des gesamten Sektors sollte Premier Health ganz oben auf der Kaufliste der Konkurrenz stehen, speziell, wenn sie es schafft, ihr System im Ausland zu etablieren ODER so schnell wächst, dass man selbst zum “Top Dog” wird und auf Einkaufstour geht!